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Infos

Aufbewahrungsfristen

Alle Buchhaltungsunterlagen (Belege, Kontoauszüge und Bankauszüge) und Jahresabschlüsse sind im Allgemeinen 10 Jahre aufzubewahren.

Bewirtungsaufwendungen

  • Alle bewirteten Personen einschließlich der Gastgeber sind aufzuführen.
  • Bezeichnung des Anlasses der Bewirtung möglichst genau („Arbeitsessen“ reicht nicht aus)
  • Höhe der Aufwendungen muss angemessen sein
  • Korrekter Ausweis der Umsatzsteuer auch bei Bewirtungsbelegen erforderlich

Geschenke

  • Steuerlich abzugsfähig bis maximal 35,00 € pro Person und Jahr (gilt nicht für Arbeitnehmer)
  • Dokumentation der Empfänger

Kleinbetragsrechnung

Eine Kleinbetragsrechnung (Rechnungsbetrag beträgt inklusive USt maximal 250 €; bis 31.12.2016 maximal 150,00 €) muss folgende Angaben enthalten:

  • den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers
  • das Ausstellungsdatum
  • die Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art Umfang und der sonstigen Leistung
  • das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe
  • den anzuwendenden Steuersatz oder
  • im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt

Rechnungsmerkmale

Der Vorsteuerabzug ist nur zulässig, wenn der Unternehmer eine nach §§ 14 und 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Der Leistungsempfänger hat die in der Rechnung enthaltenen Angaben auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen.

Folgende Angaben sind erforderlich:

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  • Steuernummer oder alternativ Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art und Umfang der sonstigen Leistung
  • Zeitpunkt der Leistung
  • Nettoentgelt aufgeschlüsselt nach Steuersätzen
  • Steuerbetrag
  • Bruttoentgelt
  • Steuersatz und / oder Hinweis auf eine Steuerbefreiung

Verpflegungsmehraufwendungen (Inland)

  • bei mindestens 8 Stunden: 12,00 €
  • bei mehrtätiger Auswärtstätigkeit mit Übernachtung: 12,00 € für den An- und Abreisetag (auch bei weniger als 8 Std. Abwesenheit)
  • bei 24 Stunden: 24,00 €

DATEV eG : Nachrichten Steuern

Nachrichten Steuern
  • Flexiblere Mehrwertsteuersätze, weniger Verwaltungsaufwand für Kleinunternehmen
    Die EU-Kommission hat neue Rechtsvorschriften vorgeschlagen, um den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität bei der Festlegung der Mehrwertsteuersätze einzuräumen und das steuerliche Umfeld für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu verbessern.
  • Frankreich darf Sozialbeiträge auf Einkünfte aus dem Vermögen eines nicht in der EU oder der Schweiz arbeitenden französischen Staatsbürgers erheben
    Auf Einkünfte aus Vermögen französischer Staatsangehöriger, die in einem anderen Staat als einem EU-/EWR-Mitgliedstaat oder der Schweiz arbeiten, dürfen französische Sozialbeiträge erhoben werden. So entschied der EuGH (Rs. C-45/17).
  • Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 Abs. 4 InvStG 2018
    Das BMF hat den Basiszins bekanntgegeben, der für die Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 des Investmentsteuergesetzes in der ab dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung erforderlich ist (Az. IV C 1 - S-1980-1 / 14 / 10001 :038).

DATEV eG : Nachrichten Recht

Aktuellen Nachrichten aus dem Bereich Recht
  • Aussetzung des Verfahrens zur Werbung mit dem ÖKO-TEST-Siegel
    Der BGH hat die beiden Verfahren, die die Frage betreffen, ob die Verwendung des ÖKO-TEST-Labels in der Werbung ohne Zustimmung der Markeninhaberin eine Markenverletzung darstellt, bis zu einer Entscheidung des EuGH im Verfahren C-690/17 ausgesetzt (Az. I ZR 173/16, I ZR 174/16).
  • Kommission begrüßt verbraucherfreundliche neue Vorschriften für mehr Wettbewerb bei der Abwicklung von Kartenzahlungen
    Um den Wettbewerb auf dem Zahlungskartenmarkt zu stärken, hat die EU-Kommission neue Vorschriften erlassen, die gewährleisten, dass Kartenzahlungssysteme und abwickelnde Stellen voneinander unabhängig sind. So können Einzelhändler zum Vorteil ihrer Kunden Abwicklungsstellen wählen, die für die bei ihnen vorgenommenen Kartenzahlungen am besten geeignet sind.
  • Renditen für Strom- und Gasnetze sind mehr als ausreichend
    Vor dem OLG Düsseldorf hat der Prozess über die Renditen der Strom- und Gasnetzbetreiber begonnen. Ein Urteil im Sinne der Betreiber hätte au Sicht des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft und des vzbv große Auswirkungen auf die Energierechnungen der Endkunden.

DATEV eG : Nachrichten Wirtschaft

Nachrichten Wirtschaft
  • Entwicklung am deutschen Unternehmenskreditmarkt bleibt schwungvoll
    Das von der KfW für Deutschland geschätzte Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) ist im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 % gestiegen. Damit lässt die Wachstumsrate gegenüber dem Vorquartal (4,8 %) zwar leicht nach, bleibt mit Blick auf die Zeit nach der Finanzkrise aber klar überdurchschnittlich.
  • Jährliche Inflationsrate im Dezember 2017 im Euroraum auf 1,4 % gesunken
    Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag lt. Eurostat im Dezember 2017 bei 1,4 %, gegenüber 1,5 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,1 % betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2017 bei 1,7 %, gegenüber 1,8 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2 % betragen.
  • Deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur
    Der überaus positive Konjunkturausblick in Deutschland - kräftiges Wachstum ohne Gefahr einer Überhitzung - bleibt bestehen. Ein wirtschaftlicher Einbruch ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, liegt weiter nahe bei null. Das signalisiert der Konjunkturindikator des IMK der Hans-Böckler-Stiftung.